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Ernst Barlach, Der Müde
 
 
 

Ernst Barlach, Der Müde

Künstler Barlach, Ernst

Artikel-Nr.: A10001

 

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Produktinformationen "Ernst Barlach, Der Müde"

Ernst Barlach

(02.01.1870 – 24.10.1938 New York)

originale Lithografie von 1916

Titel: Der Müde 

Beitrag für die Zeitschrift „Der Bildermann“

Auflage: 

Im Stein signiert

Blattformat: ca. 22 x 13,5 cm

Motiv: ca. 15,5 x 9,8 cm

Werkverzeichnis Laur I 027

Zustand: altersgemäß sehr gut, gering fingergriffig außerhalb der Darstellung

 

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Künstler-Beschreibung "Barlach, Ernst"

Ernst Barlach / 1870 Wedel/Holstein - 1938 Rostock

Der Bildhauer, Grafiker und Dichter Ernst Barlach wird am 2.1.1870 als Sohn des Landarztes Georg Barlach in Wedel geboren. 1888-1891 studiert Barlach an der Kunstgewerbeschule in Hamburg, danach 1891-1895 an der Kunstakademie in Dresden. Durch die Vermittlung von Peter Behrens wird Ernst Barlach Lehrer an der Keramikschule in Höhr (Westerwald). 1906 macht Barlach mit seinem Bruder eine achtwöchige Reise durch Russland und die Ukraine, deren Eindrücke nachhaltig auf sein Werk einwirken. Barlach zieht nach Berlin, wird Mitglied der "Berliner Secession". Um diese Zeit fängt er auch an als Schriftsteller zu arbeiten. 1909 erhält Ernst Barlach ein Stipendium für die Villa Romana in Florenz. Nach seiner Rückkehr wohnt Barlach weiter bis 1910 in Berlin, danach ist er bis zu seinem Tod in Güstrow (Mecklenburg). 1915/16 dient Barlach als Soldat im Ersten Weltkrieg. Barlach verarbeitet die Eindrücke in seinen Figuren, greift vermehrt religiöse, aber auch Kampfthemen auf. 1919 wird Ernst Barlach Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Der Kunsthändler Paul Cassirer veröffentlicht Barlachs Dramen und Holzschnittzyklen, sodass er bald auch als Schriftsteller und Grafiker breite Anerkennung erlangt. 1924 erhält Ernst Barlach für seine Dramen den Kleist-Preis. 1925 wird er Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München.1936 findet in Berlin die Jubiläumsausstellung der Preußischen Akademie der Künste mit Werken von Ernst Barlach, Käthe Kollwitz und Wilhelm Lehmbruck statt, alle Werke werden jedoch von den Nazis beschlagnahmt. 1937 erhält Barlach Ausstellungsverbot und weitere 371 seiner Arbeiten werden beschlagnahmt. In der Ausstellung "Entartete Kunst" wird Barlachs Figurengruppe "Christus und Johannes" gezeigt.     Am 24.10.1938 stirbt Ernst Barlach in Rostock, er wird auf dem Friedhof in Ratzeburg beerdigt.

 
 
 
 

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