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Max Slevogt, Putten
 
 

Max Slevogt, Putten

Künstler Slevogt, Max

Artikel-Nr.: A10127

 

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Produktinformationen "Max Slevogt, Putten"

Max Slevogt

Franz Theodor Max Slevogt, (1868 Landshut – 1932 Leinsweiler- Neukastel, Pfalz)

Federlithografie auf feinem Papier

Titel: Putten

Mit Bleistift unter der Darstellung handsigniert

Motiv: 5 x 13 cm

Blattformat: 18,5 x 35,5 cm

Rahmen: 25,5 x 45,5

Wertig gerahmt, (ohne Passepartout)

Zustand: Altersgemäß sehr gut 

 

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Künstler-Beschreibung "Slevogt, Max"

Max Slevogt

Franz Theodor Max Slevogt (*1868 in Landshut; † 1932 in Leinsweiler-Neukastel/Pfalz)

Slevogt nimmt eine besondere Stellung in der Landschaftsmalerei ein. Zusammen mit Lovis Corinth und Max Liebermann gehörte er zu den Vertretern der Freilichtmalerei, die im Gegensatz zur Ateliermalerei direkt vor dem Motiv in der freien Natur arbeiten.  Von 1884 bis 1889 besuchte er die Akademie der Bildenden Künste München. 1889 besuchte er die Académie Julian in Paris.  1890 unternahm Slevogt mit seinem Malerfreund Robert Breyer (1866–1941) eine Studienreise nach Italien. Danach ließ er sich in München als freier Künstler nieder. Zu seinen Vorbildern gehörte neben Wilhelm Leibl auch Arnold Böcklin. Slevogts Werk ist umfangreich und umfasst nicht nur Tafelbilder, Bühnenbilder und Wandmalerei, sondern auch Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Buchillustrationen. 1900 reiste er wieder nach Paris, wo er im Deutschen Pavillon der Weltausstellung mit dem Werk Scheherezade vertreten war. Im selben Jahr empfing  Slevogt starke Eindrücke von den Bildern von Édouard Manet. 1901 ließ er sich gemeinsam mit Lovis Corinth in Berlin nieder und wurde Mitglied der Berliner Secession.  In der Zeit nach 1900 schuf er einen von fremden Einflüssen freien und in der Materie kompakten Malstil. Eine weitere Veränderung kam durch die in Ägypten entstandenen Bilder. Im selben Jahr wurde er auf Veranlassung des bayerischen Prinzregenten Luitpold zum Professor ernannt. 1903 malte er das berühmt gewordene Bild „Das Champagnerlied“  oder „Der Weiße d’Andrade“ (1902). Es ist eines der Hauptwerke der deutschen Kunst um 1900. Im Februar 1914 brach er auf zu einer Reise nach Ägypten auf. Dort entstanden in 40 Tagen 21 Gemälde sowie zahlreiche Aquarelle und Zeichnungen. Die Ägyptenbilder Slevogts stellen in der Malerei des deutschen Impressionismus einen Höhepunkt dar. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Max Slevogt als offizieller Kriegsmaler an die Westfront geschickt. Seine Erfahrungen des Kriegs reflektierte er in visionären Bildern. Das Kriegserlebnis wirkte schockierend auf ihn, weshalb er nach neuen Ausdrucksformen suchte, um für die Schrecken des Ersten Weltkriegs angemessene künstlerische Gestaltungsformen zu finden. Im selben Jahr noch wurde er Mitglied der Königlichen Akademie der Künste in Berlin. 1917 wurde Slevogt zum Vorsteher eines Meisterateliers für Malerei an die Akademie der Künste in Berlin berufen. 1927 entstanden seine Fresken im Bremer Ratskeller. Das Jahr darauf gab es zum 60. Geburtstag Slevogts eine große Ausstellung in der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. 

 
 
 
 

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