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Edouard Manet, CHARLES BAUDELAIRE DE FACE
 
 
 

Edouard Manet, CHARLES BAUDELAIRE DE FACE

Künstler Manet, Edouard

Artikel-Nr.: A10177

 

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Produktinformationen "Edouard Manet, CHARLES BAUDELAIRE DE FACE"

Edouard Manet

Original - Radierung von 1869

Titel: CHARLES BAUDELAIRE DE FACE

vierter Zustand

Format Platte: 9,5 x 8 cm

Motiv: 9 x 7,8

Das Blatt ist hinter einem Passepartout gerahmt

Rahmenmaß: 34,7 x 28 cm

Der 4.Zustand dieser Radierung wurde in dem Buch von Asselineau Baudelair, sa vie, son Aeuvre 1896 in Paris veröffentlicht. Der Abzug wurde so beschnitten, dass er nur das Portrait ohne Zierat und den Namen Baudelaires zeigt.

In der Darstellung unten links und rechts typografisch bezeichnet.

Peint et grave par Manet 1862 und Imp. A. Salmon

Zustand: Altersgemäß guter zustand

Das Blatt wird gerahmt deliefert

Werkverzeichnis: Leymarie / Melot: M 56

 

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Künstler-Beschreibung "Manet, Edouard"

Edouard Manet / 1832 Paris - 1883 Paris

1850 verlässt Edouard Manet, Sohn eines wohlhabenden Pariser Beamten, die Seekadettenschule, um die Künstlerlaufbahn einzuschlagen. Er bewirbt sich nicht bei der konservativen Ecole des Beaux-Arts, sondern besucht von 1850-56 das Atelier des Salonmalers Thomas Couture. In den 1860er Jahren beginnt Manet, traditionelle Themen in avangardistischer Manier und in Form von großformatigen Figurenbildern darzustellen. Im Pariser Salon ist er erstmals 1861 mit dem "Spanischen Guitarrespieler" vertreten, stösst aber in den kommenden Jahren auf große Ablehnung. Das Gemälde "Frühstück im Grünen", das, genau wie die "Olympia", ein mythologisches Thema in radikal zeitgenösssischer Weise interpretiert, wird vom Salon zurückgewiesen. Manet gründet daher 1863 den Salon des Refusés, in welchem das "Frühstück im Grünen" einen Skandal auslöst. Der Künstler provoziert neben der Auswahl seiner auf die zeitgenössische Welt bezogenen Themen auch durch seine Malweise, die die Farbe vor die Linie setzt, mit leuchtenden Kontrasten spielt und deren Kompositionen oft spontan wirken. Nach 1871 wird er auch durch den Kontakt zu Claude Monet zur Freilichtmalerei angeregt, und in den folgenden Jahren prägen seine Bilder hellere, leuchtendere Farben und ein leichterer, skizzenhafterer Pinselstrich. Während dieser Zeit findet Manet breitere Anerkennung bei Künstlern, Sammlern und Kritikern, bis er 1881, mittlerweile schwer erkrankt, im Salon mit einer Auszeichnung zweiter Klasse geehrt und zum Ritter der Ehrenlegion ernannt wird. Jedoch dauert es nach seinem Tod 1882 noch weitere sieben Jahre, bis die Aufnahme der "Olympia" in den Louvre durchgesetzt wird und erkannt wird, dass Manets Œuvre auf die Entwicklung der Malerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts starken Einfluss nimmt.

 
 
 
 

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