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Karl Hofer, Zeichnung, Flatterde Taube, 1948
 
 

Karl Hofer, Zeichnung, Flatterde Taube, 1948

Künstler Hofer, Karl

Artikel-Nr.: A10220

 

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Produktinformationen "Karl Hofer, Zeichnung, Flatterde Taube, 1948"

Karl Hofer

Flatternde Taube

Bleistift- und Kohlezeichnung, um 1948

Rechts neben der Darstellung mit Bleistift monogrammiert.

Format Darstellung: ca. 25 x 17 cm

Papier: Auf chamoisfarbenem Velin, Format, 45 x  36 cm

Das Blatt liegt in einem säurefreien Passepartout.

Zustand: In altersgemäß guter Erhaltung. Papier minimal Lichtrandig, minimal nachgedunkelt und mit vereinzelt schwachen Flecken. Obere Blattkante verso minimaler Papierverlust an zwei Stellen aufgrund alter Montierung.

PROVENIENZ

Aus dem Nachlass des Künstlers (verso mit dem Stempel und handschriftlicher Nummerierung "N-Z35").Witwe Lisbeth Hofer Erben. Karl Hofer Nachlass, Köln
 

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Künstler-Beschreibung "Hofer, Karl"

Karl Hofer (auch Carl Hofer) 1878-1955

Geboren am 11. Oktober 1878 in Karlsruhe und gestorben am 3. April 1955 in Berlin. Maler und Grafiker. Er war ein Vertreter des Expressionismus und des expressiven Realismus.

Studium 1897 an der Karlsruher Akademie, 1901 Meisterschüler bei Hans Thoma. Anschließend Meisterschüler in der Kgl. Akademie der bildenden Künste in Stuttgart bei Leopold v. Kalckreuth. 1903 Aufenthalt in Rom in der Villa Strohl-Fern. Zwar hielt sich Hofer zusammenhängend nur fünf Jahre in Rom auf, doch blieb die Stadt der Ausgangspunkt seiner künstlerischen Bestimmung. Man kann den Künstler als letzten der späten klassisch orientierten und idealistischen Deutsch-Römer (Böcklin, Feuerbach, Marées) bezeichnen.

Seit seinem dritten Paris-Aufenthalt 1908 führte er seine neue Signatur CH. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Hofer in der Bretagne interniert, von wo er 1917 nach Zürich entlassen wurde. 1919 siedelte er nach Berlin über. 1920 erhielt Hofer einen Ruf als Lehrer an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst, ein Jahr später wird er zum Professor ernannt. Künstlerischer Durchbruch in den 1920er Jahren mit Expressionistischen Arbeiten. 1934 Entlassung, Berufs- und Ausstellungsverbot. 1937 war Hofer mit 8 Werken in der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München vertreten. 313 Werke Hofers werden aus den öffentlichen Sammlungen in Deutschland beschlagnahmt. Der künstlerisch schwerste Schicksalsschlag war die Vernichtung fast des gesamten Frühwerks und das der mittleren Schaffensperiode in seinem Berliner Atelier bei einem alliierten Bombenangriff am 1. März 1943. Hofer: „Etwa einhundertfünfzig Bilder über tausend Zeichnungen nebst allem, was mich an mein früheres Dasein band, alles, was diese Aufzeichnungen hätte illustrieren können, war dahin, bis auf den Schlüssel, den ich in der Tasche trug.“

Nach 1945 Aufbau der Hochschule für bildende Künste in Berlin, 1949 wird er zum Direktor ernannt.

 

 
 
 
 

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