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Otto Pankok, Lauschende Kinder 1947
 
 

Otto Pankok, Lauschende Kinder 1947

Künstler Pankok, Otto

Artikel-Nr.: A10248

 

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Produktinformationen "Otto Pankok, Lauschende Kinder 1947"

Otto Pankok

Farbholzschnitt, 1947

Titel: Lauschende Kinder

Papier: Velin

Format der Platten: ca. 29,8 x 15 cm

Format, Papier: 46,5 x 26,9 cm

Unter der Darstellung rechts mit Bleistift handsigniert.

Werkverzeichnis Zimmermann/Jäder WH 213

Zustand: altersgemäß guter Zustand, im Passepartout minimal gebräunt, verso kaum merkliche Montagereste. Minimale Handlingspuren.

 

 

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Künstler-Beschreibung "Pankok, Otto"

Pankok, Otto (1893-1966) war ein Maler, Grafiker und Bildhauer.

Otto Pankok wurde am 6. Juni 1893 in Mülheim an der Ruhr geboren. 1913 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und anschießend in der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für bildende Kunst in Weimar. Nach dem Abbruch seines Studiums in Weimar ging er mit seinem Freund Carl Lohse nach Dötlingen. Kriegsteilnehmer ab 1914. 1919 zog er nach Düsseldorf, trat der Künstlergruppe Junges Rheinland bei, zu der auch Gert Wollheim und Otto Dix zählten und engagierte sich in einem rebellischen Künstlerkreis um Johanna Ey mit Veröffentlichungen in der Zeitschrift Das Junge Rheinland, der Mappen Aktivistenbund und Das Ey. Wollheim, Dix und Pankok pflegten zu dieser Zeit eine tiefe Künstlerfreundschaft, die sich in zahlreichen gemeinsamen Ausstellungen zeigt. 1921 heiratete er die Journalistin Hulda Droste. Der Nationalsozialismus war für ihn der Grund, sich 1935 nach Haus Langen im Münsterland zurückzuziehen. Ein Jahr später erteilten die Nazis dem Künstler ein Arbeitsverbot. 1937 beschlagnahmte man 56 seiner Werke aus deutschen Museen. In München und an den anderen Ausstellungsorten zeigte die Ausstellung „Entartete Kunst“ drei Druckgraphiken von Pankok. 1946 wurde Otto Pankok als Professor an die Kunstakademie berufen und unterrichtete bis 1958. Er starb am 20. Oktober 1966 in Wesel.

 
 
 
 

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