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Max Pechstein, Arno Holz, Holzschnitt
 
 
 

Max Pechstein, Arno Holz, Holzschnitt

Künstler Pechstein, Max

Artikel-Nr.: A10315

 

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Produktinformationen "Max Pechstein, Arno Holz, Holzschnitt"

Max Pechstein

Porträt Arno Holz, 1923

Technik: Holzschnitt auf dünnem Chinapapier.

Motivgröße: ca. 17 x 22,2 cm

Blattgröße. ca. 22 x 29,2 cm

Unter der Darstellung rechts mit Bleistift handsigniert und datiert

Eines von 125 Exemplaren aus der Vorzugsausgabe " Arno Holz und sein Werk" 1923

Zustand: Altersgemäß sehr guter Zustand. minimal Stauchung im unteren Blattkantenbereich.

"Arno Holz ist der erste deutsche Wortkünstler, der das Gesetz als Wesen der Kunst erkannt hat. Wenn seine Generation seine Bedeutung nicht erkannt hat, so liegt es daran, daß diese künstlerischen Erkenntnisse vor seiner Zeit lagen, weil sie zeitlos sind. Seine Bücher "Die Kunst, ihr Wesen und ihre Gesetze" und "Revolution der Lyrik" sind für die völlige Umwälzung im Wortkünstlerischen Gestalten entscheidend.

Auszug/Beitrag von Herwarth Walden, Berlin 1923 in: Deutsche Stimmen zu seinem 60. Geburtstag.

 

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Künstler-Beschreibung "Pechstein, Max"

Hermann Max Pechstein1881 Zwickau-1955 Berlin

Schon früh wird das künstlerische Talent Max Pechsteins erkannt und gefördert. Sein konventioneller Werdegang, erst als Lehrling bei einem Zwickauer Malermeister, dann in der Dresdner Kunstgewerbeschule und schließlich an der dortigen Akademie bei dem Dekorationsmaler Otto Gußmann, verhilft Pechstein zu einem soliden handwerklichen Können. Als er 1906 für die Dresdner Kunstgewerbeausstellung ein Deckenbild in so unkonventioneller Farbigkeit malt, dass es der Auftraggeber durch graue Spritzer dämpfen lässt, wird Erich Heckel auf Pechstein aufmerksam und holt ihn schließlich in die ein Jahr zuvor gegründete Künstlervereinigung 'Die Brücke', welche sich als Ziel eine dem Impressionismus entgegengesetzte, aus der Kraft der Farbe kommende Malerei gesetzt hatte und "alle revolutionären und gärenden Kräfte an sich [...] ziehen wollte" (Schmidt-Rottluff). Im Umfeld der 'Brücke'-Mitglieder entwickelt sich der expressionistische Stil Pechsteins nun weiter, wobei sein Ziel ist, mit wohldosiertem Einsatz malerischer Mittel den motivischen Kernpunkt herauszuarbeiten. 1908 lässt sich Pechstein in Berlin nieder und wird dort zum Mitbegründer der Neuen Sezession. Er schafft Figurenbilder, Stillleben und Landschaften in einem gemäßigt expressionistischen Stil, der zu dem frühen und langanhaltenden Erfolg des Künstlers führt. 1937 wird er als 'entarteter Künstler' diffamiert. Ab 1945 dann lehrt Pechstein an der Berliner Akademie der Künste. Neben der Malerei entsteht im Bereich der Grafik ein Werk mit mehr als 850 Holzschnitten, Lithografien und Radierungen.

 
 
 
 

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