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Conrad Felixmüller, Selbstbildnis
 
 
 

Conrad Felixmüller, Selbstbildnis

Künstler Felixmüller, Conrad

Artikel-Nr.: A10089

 

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Produktinformationen "Conrad Felixmüller, Selbstbildnis"

Conrad Felixmüller

(1897 Dresden - 1977 Berlin)

Selbstbildnis, 1967

Orig. Holzschnitt gelblichen Papier

Motiv:  175 x 125 mm

Blatt: 210 x 140mm

Handsign. C. Felixmüller

Inv. Nr. FM 1986-416 Wv. Söhn 635

Zustand: altersgemäß sehr gut, rechte oberer Ecke kleiner Knick weit außerhalb der Darstellung

 

 

 

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Künstler-Beschreibung "Felixmüller, Conrad"

Conrad Felixmüller / 1897 Dresden - 1977 Berlin

Nach dem Besuch der Dresdner Kunstgewerbeschule, an der Felixmüller ein Jahr lang Zeichenunterricht nimmt, tritt er 1912 zuerst in die Privatschule des Künstlers Ferdinand Dorsch und noch im selben Jahr in die Klasse von Professor Carl Bantzer in der Kgl. Kunstakademie in Dresden ein, um seine Ausbildung als Maler zu beginnen. Als Felixmüller 1915 die Akademie verlässt, ist er als freischaffender Künstler in Dresden tätig, hält sich aber öfter in Berlin auf, wo er im Atelier von Ludwig Meidner malt und außerdem an der von Herwarth Walden herausgegebenen Zeitschrift 'Der Sturm' mitarbeitet. Mit dem Buchhändler Felix Stiemer zusammen gründet Felixmüller 1917 die Kunst- und Literaturzeitschrift 'MENSCHEN', bei der er, ebenso wie beim 'Sturm', als grafischer Gestalter tätig ist. Daneben finden Ausstellungen bei Hans Goltz in München und zusammen mit Heckel, Kirchner und Schmidt-Rottluff in der Galerie Arnold in Dresden statt. Dorthin übersiedelt Felixmüller 1918. Er wird Gründer und Vorsitzender der 'Dresdner Sezession' und Mitglied der 'November-Gruppe'. Nebenbei arbeitet er an verschiedenen Zeitschriften (z.B. 'Die Sichel', Regensburg; 'Rote Erde', Hamburg) mit und veröffentlicht eigene literarische Texte wie z.B. die Autobiografie 'Mein Werden' (Kunstblatt) oder Gedanken über 'Künstlerische Gestaltung' (Kestnerbuch, Hannover). Felixmüllers bildnerisches Schaffen ist in der Frühphase von starken Einflüssen des Expressionismus bestimmt, den er im sozialkritischen Sinn versteht und bald zu einem expressiven Realismus von individueller Prägung transformiert. In den kraftvollen Linien der Holzschnitte hält er Szenen des alltäglichen Lebens fest. Um 1930 zeigen sich Tendenzen zu einem Wandel, der sich thematisch in einer zunehmend genrehaften, erzählerischen Entwicklung, formal in dem Streben nach einer ruhigeren Bildsprache äußert. 1933 ist Felixmüller mit 40 Arbeiten in der Dresdner Ausstellung 'Entartete Kunst' zu sehen. In der Hoffnung auf freiere Arbeitsmöglichkeiten übersiedelt er 1934 nach Berlin-Charlottenburg. 1937 werden 151 Werke des Künstlers aus öffentlichem Besitz beschlagnahmt. Als 1941 das Berliner Domizil durch Bomben zerstört wird, findet Felixmüller Asyl in Damsdorf in der Mark. 1944 zieht er nach Tautenhain, wird aber noch im selben Jahr zum Kriegsdienst einberufen. Nach kurzer sowjetischer Kriegsgefangenschaft kehrt er 1945 nach Tautenhain zurück. 1949 erfolgt die Berufung zum Professor an die Martin-Luther-Universität in Halle mit einem Lehrauftrag für Zeichnen und Malen innerhalb der Pädagogischen Fakultät. Nach seiner Emeritierung 1961, geht Felixmüller zurück nach Berlin. Ab dem Kriegsende bis zu seinem Tod im Jahr 1977 finden zahlreiche Ausstellungen in beiden Teilen Deutschlands sowie in Paris, Rom, Bologna und Florenz statt.

 
 
 
 

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