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Keramik Eulentöpferei
 
 
 

Keramik Eulentöpferei

Künstler Meyer-Kaufmann, Gisela Eulentöpferei

Artikel-Nr.: A10090

 

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Produktinformationen "Keramik Eulentöpferei"

Eulentöpferei Worpswede

Keramik Kachel

Schmetterling

Format: 14,5 x 16,5 cm x ca. 2,5 cm

 

Worpsweder Eulentöpferei

 

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Künstler-Beschreibung "Meyer-Kaufmann, Gisela Eulentöpferei"

Gisela Meyer-Kaufmann (*1921) Keramikerin, Gründerin der Eulen Töpferei

1941 beginnt sie ihr Studium an der Kunstschule Bremen bei Siegfried Möller. Er lehrte sie den Umgang mit Ton und Drehscheibe - und das Malen. So wurde das Malen auf dem gebrannten Ton ihr Metier, eine Leidenschaft, die fast 70 Jahre währte.

Seit etwa 1971 lebt und arbeitet Gisela Mayer-Kaufmann im Souterrain der Mackensen-Villa. Zu ihrem Repertoire gehörte Gebrauchsgeschirr jeglicher Art, das jahrzehntelang gefragt war. Aber nicht nur die Fayencen in Kobaltblau oder in Braun-Violett waren begehrt, sondern auch mit Gold bemalte Teeservices.

"Als Töpfer muss man Glasuren selbst machen.", sagt die Worpswederin. So entwickelte sie Asche-, Gesteins- und Lehmglasuren für Garten- und Kleinplastiken und vielfältige Gefäßformen. Auch Bodenvasen, die ihrer Größe wegen auf der Scheibe nicht gedreht, sondern aufgebaut werden, entstanden unter ihren Händen und mit entsprechendem Glasurüberzug.

Ihr Vater war Pastor in der Nähe von Jever und später im Oldenburger Land, wo sie mit mehreren Geschwistern aufwuchs. Ihre Kreativität ist mütterlicherseits angelegt, denn die Mutter fertigte mit viel Geschick Handarbeiten, entwarf Muster. Zwei Brüder der Mutter arbeiteten als Grafiker. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs betrieb Gisela Meyer-Kaufmann bis in die 1950er Jahre hinein eine eigene, kleine Werkstatt auf einem ehemaligen Ziegeleigelände in der Nähe von Delmenhorst. Als sie dieses Domizil aufgeben musste, entschied sie sich für Worpswede. Von Ausstellungen kannte sie einige Künstler. Ihre erste Bleibe fand sie im Werkstatthaus von Willi Ohler am Susenbarg, wo sie ihre "Eulentöpferei" gründete. Mit dem Nachtvogel hat der Name wenig gemein. Allein zur Unterscheidung hat sie ihn erfunden. Aus dem gleichen Grund hängte sie ihrem väterlichen Familiennamen den der Mutter an. Denn in Worpswede gab es um diese Zeit bereits einen Keramiker Meier. Der schrieb sich mit "i".

 
 
 
 

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