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            <title type="text">Max Beckmann – „Vierte Klasse II“ (1913)</title>
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                                            Die Radierung Vierte Klasse II (1913) markiert einen wichtigen Übergang in Max Beckmanns Werk von impressionistischen Einflüssen hin zu einer expressiveren, analytischeren Bildsprache. Sie zeigt bereits das zentrale Interesse des Künstlers an gesellschaftlichen Milieus und exi...
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                  Max Beckmann &amp;ndash; &amp;bdquo;Vierte Klasse II&amp;ldquo; (1913)   Ein fr&amp;uuml;hes Meisterwerk zwischen Impressionismus und Expressionismus  
 Die Radierung Vierte Klasse II ist ein Schl&amp;uuml;sselwerk an der Schwelle zwischen Beckmanns impressionistisch gepr&amp;auml;gter Fr&amp;uuml;hzeit und seiner sp&amp;auml;teren expressiven Bildsprache. Sie zeigt, wie genau der K&amp;uuml;nstler soziale Realit&amp;auml;ten beobachtete &amp;ndash; und bereits vor 1914 die existenziellen Themen entwickelte, die sein Schaffen pr&amp;auml;gen sollten. Sie geh&amp;ouml;rt zu den eindrucksvollen fr&amp;uuml;hen grafischen Arbeiten Max Beckmanns (1884&amp;ndash;1950). Das Blatt entstand noch vor den traumatischen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs, die seinen Stil radikal ver&amp;auml;ndern sollten. 
 Die originale Kaltnadelradierung (Platte: 19,7 x 14,7 cm, Blatt: 53 x 38 cm), von Beckmann eigenh&amp;auml;ndig rechts unter der Darstellung signiert, zeigt bereits die charakteristische Strenge und existenzielle Wucht seiner sp&amp;auml;teren Werke. Trotz der noch sp&amp;uuml;rbaren N&amp;auml;he zu impressionistischen Str&amp;ouml;mungen tritt hier bereits ein kritischer, fast schon sozial-analytischer Blick hervor: Beckmann beobachtet Menschen, hier die Reisenden der vierten Wagenklasse, und verleiht der Szene eine Mischung aus Unmittelbarkeit und H&amp;auml;rte. 
  K&amp;uuml;nstlerische Entwicklung  Beckmann wurde 1884 in Leipzig geboren und studierte ab 1900 an der Gro&amp;szlig;herzoglichen Kunstschule in Weimar. Fr&amp;uuml;h pr&amp;auml;gten ihn Einfl&amp;uuml;sse von C&amp;eacute;zanne sowie die deutschen Impressionisten Liebermann, Corinth und Slevogt. Erste Auszeichnungen &amp;ndash; darunter 1906 der Ehrenpreis des Deutschen K&amp;uuml;nstlerbundes &amp;ndash; erm&amp;ouml;glichten ihm Aufenthalte in Florenz und Paris. Der Erste Weltkrieg brachte jedoch den Bruch: Beckmann meldete sich freiwillig als Sanit&amp;auml;ter, erlitt jedoch einen psychischen Zusammenbruch angesichts der Grausamkeit des Krieges. Um 1916 schlug sein Stil vom impressionistischen Realismus in eine unverwechselbare, kraftvolle Sprache des Expressionismus um. In den 1920er Jahren erlebte er seinen internationalen Durchbruch. 
  Zwischen Ruhm und Verfemung  Mit Professuren in Frankfurt und Ausstellungen in Berlin, Paris und New York erreichte Beckmann gro&amp;szlig;e Anerkennung. Doch 1933 endete seine Karriere in Deutschland abrupt: Entlassung aus der St&amp;auml;delschule, 1937 zw&amp;ouml;lf Gem&amp;auml;lde in der Propagandaausstellung &amp;bdquo;Entartete Kunst&amp;ldquo;. Einen Tag nach deren Er&amp;ouml;ffnung emigrierte er nach Amsterdam, 1947 folgte er einem Ruf in die USA. Beckmann starb 1950 in New York &amp;ndash; sein Werk gilt heute als eine der eindrucksvollsten k&amp;uuml;nstlerischen Auseinandersetzungen mit den Br&amp;uuml;chen und Abgr&amp;uuml;nden des 20. Jahrhunderts. 
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            <title type="text">Frühlingsaktion 15 % </title>
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  Endlich Fr&amp;uuml;hling - die Sonne erweckt das neue Leben. Aus dem Grau des Winters zeigen sich erste Farbpunkte. Lassen Sie sich ein wenig inspirieren von unseren Angeboten.  
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            <title type="text">Einmal um die Welt und wieder zurück nach England - Gullivers Reisen illustri...</title>
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   Einmal um die Welt und wieder zur&amp;uuml;ck nach England - Gullivers Reisen illustriert von Richard Janthur   
     Mit seiner expressionistischen Grafik steht Richard Janthur gleichwertig neben Franz Masereel, Conrad Felixm&amp;uuml;ller, Heinrich Campendonk und Karl Schmidt-Rottluff. Direkt nach dem Ende des ersten Weltkriegs findet Janthur in der Reise von Gulliver in das Land der Houyhnhnms eine Geschichte, in der er seine Kritik an der z&amp;uuml;gellosen Kriegsf&amp;uuml;hrung und der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts thematisieren kann.   
  Es ist dem Galeristen und Verleger Wolfgang Gurlitt zu verdanken, dass in der Weimarer Zeit einige druckgrafische Meisterwerke in seinem &amp;bdquo;Verlag Fritz Gurlitt&amp;ldquo; ver&amp;ouml;ffentlich wurden. Nach dem ersten Weltkrieg markiert Gurlitt mit den in seinem Verlag erschienenen expressionistischen Bilderb&amp;uuml;chern den Bruch mit der b&amp;uuml;rgerlichen Auffassung von Buchillustration. Die Illustrationen sollten nicht nur dekorativ sein, sondern dem gegenw&amp;auml;rtigen Zeitgeist Ausdruck geben und gegen&amp;uuml;ber dem Text eigenst&amp;auml;ndige Bedeutung erlangen.   
  Das Buch  &amp;bdquo;Des Capitain Lemuel Gullivers Reisen in das Land derer Houyhnhnms&amp;ldquo; von Jonathan Swift  illustrierte Richard Janthur (12.4.1883 &amp;ndash; 22.3.1956) mit 12 originalen Lithografien sowie 12 Kopfst&amp;uuml;cken und 12 Initialen wird 1919 im Verlag Fritz Gurlitt ver&amp;ouml;ffentlicht. Der satirische Roman war als Jugendbuch 1726 durch den irischen Schriftstellers, anglikanischen Priesters und Politikers Jonathan Swift ver&amp;ouml;ffentlicht worden. Kapit&amp;auml;n Gulliver erlebt auf seinen verschiedenen Weltreisen fantastische andere Gesellschaften.   
  Im vierten Teil &amp;bdquo;Reise in das Land der Houyhnhnms&amp;ldquo; wird Gulliver nach einer Meuterei auf einem unbekannten Strand ausgesetzt. Er wird dort von einer Gesellschaft von Pferden aufgegriffen. Sie halten sich eine Spezies, die sie &amp;bdquo;Yahoo&amp;ldquo; nennen, als Arbeitstiere. Gulliver wird eine Zeitlang bevorzugt behandelt und erlernt auch die Sprache der Houyhnhnms, wie sich die Pferde selbst nennen. Er erz&amp;auml;hlt von seiner Heimat, in der es einen langen Krieg zwischen England und Frankreich gab und Millionen von seinesgleichen get&amp;ouml;tet worden waren. Sein Houyhnhnm-Meister meint daraufhin, dass wohl die Menschen sich nicht unterscheiden von dem Yahoos. Um dies zu erkunden sucht Gulliver den Kontakt zu den Yahoos und stellt fest, dass die Yahoo tats&amp;auml;chlich ihm &amp;auml;hneln. Aber er mu&amp;szlig; auch zur Kenntnis nehmen, dass sie unter den Tieren die ungelehrigsten und triebgesteuert sind. Eine Yahoo-Frau findet ihn so attraktiv, dass sie sich voller Begierde auf ihn st&amp;uuml;rzt.   
  Richard Janthur nimmt genau diese Situation in seiner expressionistischen Vorzeichnung &amp;bdquo;Orgiastische Szene/N&amp;auml;chtliches Treiben&quot; auf. Eine Szene, die dominiert wird von Neandertaler &amp;auml;hnlichen m&amp;auml;nnlichen und weiblichen Urgestalten, die kopulieren und Pferde wie Kannibalen fressen.   
   Die Federzeichnung ist eine absolute Rarit&amp;auml;t, die als Vorzeichnung f&amp;uuml;r die Buchver&amp;ouml;ffentlichung mit 12 Originallithografien, entstand.   
  Ebenfalls 1919 ver&amp;ouml;ffentlichte Fritz Gurlitt weitere Lithografien als Buchillustrationen von Janthur, die sich mit au&amp;szlig;ereurop&amp;auml;ischen Kulturen besch&amp;auml;ftigen. Pantschatantra - Fabeln aus dem indischen Liebesleben, Gilgamesch &amp;ndash; Eine Erz&amp;auml;hlung aus dem alten Orient. Rabindranath Tagore: Vierzehn Gedichte. In den folgenden Jahren erscheinen Rabindranath Tagore: Vierzehn Gedichte, Jayadeva: Gita Gowinda oder Die Liebe des Krischna und der Radha, Die Rosen von Schiras &amp;ndash; Persische Liebesgedichte, Kalidasa: Der indische Fr&amp;uuml;hling &amp;ndash; Sanskrit-Strophen des Ritusamhara, Rudyard Kipling: Das Dschungelbuch und im Insel-Verlag Daniel Defoe: Das Leben und die ganz ungemeinen Begebenheiten des weltber&amp;uuml;hmten Engell&amp;auml;nders Robinson Crusoe.  
   Kurzbiografie:   
   Richard Janthur   
  Richard Janthur besuchte die Kunstschule in Breslau. 1908 bis 1915 Ausbildung zum Zeichenlehrer in Berlin. Seit 1911 Ausstellungsbeteiligungen an der Berliner Sezesson. Im selben Jahr Studienreise nach Griechenland, finanziert durch Harry Graf Kessler. 1912 mit Ludwig Meidner und Jacob Steinhardt Gr&amp;uuml;ndung der K&amp;uuml;nstlergruppe Die Pathetiker. Ausstellung in der Berliner Galerie Sturm. 1919 Mitglied der Berliner Novembergruppe und des Arbeitsrats f&amp;uuml;r Kunst. Seine Ehefrau Louise Antonie (Isa) Burmeister (1889 Riga - 1949 Berlin) war Malerin und Bildhauerin.  
   
  
   
   
  
    
  
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            <title type="text">Tod bricht Rosen von Heinrich Vogeler </title>
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                                            Radierung &quot;Tod bricht Rosen&quot; 1904 von Heinrich Vogeler Auf der Höhe seines Ruhmes als Jugendstilgrafiker fertigt Heinrich Vogeler 1904 neben seinem Hauptarbeitsfeld der Buchgestaltung vor allem für den Insel Verlag, eine kleine Serie von Radierungen: Rosamunde (im Grafischen W...
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                   Radierung &amp;bdquo;Tod bricht Rosen&amp;ldquo; von Heinrich Vogeler   
  Auf der H&amp;ouml;he seines Ruhmes als Jugendstilgrafiker fertigt Heinrich Vogeler 1904   eine kleine Serie von Radierungen: Rosamunde (Grafisches Werkverzeichnis Rief Nr. 36), Tod bricht Rosen (Rief Nr. 37) und Erster Sommer (Rief Nr. 38). In allen drei Radierungen spielt die Rose eine wesentliche Rolle.      
  Rund um seine K&amp;uuml;nstlervilla hatte Vogeler einen idyllischen Garten mit verschiedenen Rosenlauben angelegt. Immer wieder zeichnet er seine Rosa Centifolia und verwendet sie stilisiert in Gem&amp;auml;lden, Radierungen, Porzellan- und M&amp;ouml;belentw&amp;uuml;rfen als Dekor. Das Motiv der Rose begegnet uns ab 1897 in unterschiedlichster Form in seinen Arbeiten &amp;ndash; immer aber mit einem melancholischen Unterton.  
  Am 1. Juli 1899 l&amp;auml;dt Heinrich Vogeler seinen neuen Freund Rainer Maria Rilke nach Worpswede ein: &amp;bdquo;Jetzt m&amp;uuml;&amp;szlig;ten Sie einmal auf meinen rosenbehangenen Barkenhoff kommen.&amp;ldquo; In Rilke findet Vogeler einen Gleichgesinnten, der die Rosen genauso intensiv studierte wie er selbst. Rilke setzt die Rosen in seiner Lyrik und Prosa als Metapher f&amp;uuml;r einen emotionalen Zustand ein, der von der schw&amp;auml;rmerischen Liebe bis zur verzweifelten Todessehnsucht reicht. Im Erleben des Hochgef&amp;uuml;hls der Liebe ist schon der Schmerz &amp;uuml;ber das Ende der Liebe enthalten &amp;ndash; so liegen Liebe und Tod eng beieinander. Sein Buch &amp;bdquo;Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke&amp;ldquo; verfasste Rainer Maria Rilke in einer Nacht im Jahr 1899. Schon hier findet sich die Rose als durchg&amp;auml;ngiges Motiv. &amp;bdquo;Da streift der Marquis den gro&amp;szlig;en rechten Handschuh ab. Er holt die kleine Rose hervor, nimmt ihr ein Blatt. Als ob man eine Hostie bricht. Das wird Euch beschirmen. Lebt wohl.&amp;ldquo;  
  In der griechischen Mythologie wird die Rose mit der G&amp;ouml;ttin Aphrodite in Verbindung gebracht. Dabei steht die wei&amp;szlig;e Rose f&amp;uuml;r die Jungfr&amp;auml;ulichkeit und die rote Rose f&amp;uuml;r die erwachte Libido. In der christlichen Kunst findet sich die wei&amp;szlig;e, dornenlose Rose als Symbol der Jungfr&amp;auml;ulichkeit Marias und die rote Rose mit Dornen symbolisiert die leidende, trauernde Gottesmutter nach dem Tod ihres Sohnes.  
   &amp;bdquo;Memento mori&amp;ldquo; hei&amp;szlig;t es in einem mittelalterlichen lateinischen Ausspruch, &amp;uuml;bersetzt &amp;bdquo;Gedenke des Todes!&amp;ldquo;. Bis in die heutige Zeit entwickelten K&amp;uuml;nstler und K&amp;uuml;nstlerinnen Werke, die uns an dies erinnern sollen.    
  Im Vordergrund der Radierung &amp;bdquo;Tod bricht Rosen&amp;ldquo; von Heinrich Vogeler steht der Tod, k&amp;ouml;niglich gekleidet, und greift in den Rosenstock, um eine Rose zu brechen. Im Hintergrund sitzt unter einem m&amp;auml;chtigen Eichenbaum auf einer Bank ein Paar, vielleicht sind es Martha und Heinrich, und schaut in die weitr&amp;auml;umige Landschaft.   
  Diese Radierung, die in sehr geringer Auflage auf Atlasseide mit goldenem Schimmer gedruckt wurde, ist eine Rarit&amp;auml;t .  Format Motiv/Platte: ca. 15,5 x 11,5 cm, Format Rahmen: 53,5 x 56,3 cm. Unter der Darstellung rechts von Vogeler auf dem originalen Passepartout handsigniert. Zus&amp;auml;tzlich links unter der Darstellung von Otto Felsing handsigniert.  
   
  
   
  
    
  
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                                            Gratulation zum 90. Geburtstag von Günther Uecker Der Künstler Günther Uecker wird anlässlich seines 90. Geburtstags in Mecklenburg-Vorpommern mit mehreren Ausstellungen in Schwerin, Rostock und Rerik bei Wustrow geehrt. Er wurde am 13. März 1930 in Wendorf bei Crivitz geboren...
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  Gratulation zum 90. Geburtstag von G&amp;uuml;nther Uecker  
  Der K&amp;uuml;nstler G&amp;uuml;nther Uecker wird anl&amp;auml;sslich seines 90. Geburtstags in Mecklenburg-Vorpommern mit mehreren Ausstellungen in Schwerin, Rostock und Rerik bei Wustrow geehrt.   
  Er wurde am 13. M&amp;auml;rz 1930 in Wendorf bei Crivitz geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Wustrow an der Ostsee. Zun&amp;auml;chst studierte er in Wismar und in Berlin-Wei&amp;szlig;ensee. 1955 verlie&amp;szlig; er die DDR und ging nach D&amp;uuml;sseldorf, um bei Otto Pankok an Kunstakademie sein Studium fortzusetzen. Schon Ende der 1950 Jahre entstanden die ersten Nagelbilder. 1961 schloss er sich der K&amp;uuml;nstlergruppe ZERO an, die von Heinz Mack und Otto Peine gegr&amp;uuml;ndet worden war und besch&amp;auml;ftigte sich mit Lichtinstallationen und kinetischen Objekten. Der Er entdeckt f&amp;uuml;r sich die N&amp;auml;gel als Ausdrucksmittel f&amp;uuml;r unterschiedlichste Gef&amp;uuml;hle und Aussagen. Mit seinen &amp;uuml;bernagelten Alltagsobjekten und Pr&amp;auml;gedrucken von genagelten Reliefen wurde er weltweit bekannt. Seine Werke finden sich in fast allen gro&amp;szlig;en Sammlungen und Museen.   
  Mit dem Werk  Goslar  schuf Uecker 1983 eine Lithografie, die vielf&amp;auml;ltige Bez&amp;uuml;ge auf die Geschichte Goslars nimmt. Seit der R&amp;ouml;merzeit ist der Abbau von Erz in der Region belegt, ein Material, das f&amp;uuml;r die Herstellung von N&amp;auml;geln erforderlich ist. Die Grafik erschien 1983 anl&amp;auml;sslich der Verleihung des Kaiserrings an G&amp;uuml;nther Uecker in der Stadt Goslar. Es ist eine sehr gro&amp;szlig;formatige Lithografie auf B&amp;uuml;ttenpapier, Format Blatt: 100 x 70 cm. Rechts unter der Darstellung ist sie mit Bleistift von Hand signiert und datiert und links unter der Darstellung bezeichnet mit &quot;Probe&quot;. Verleger: Erker Presse St. Gallen. Mit dem Trockenstempel der Erker Presse. Die Grafik befindet sich in einem sehr guten Zustand, Verso minimale Montagereste. Werkverzeichnis: Bearbeitung von Dorothee von der Koelen. A10374 bei Worpswede Fineart.  
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            <title type="text">Heinrich Vogelers Kriegszeichnungen</title>
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                                            Einhundert Jahre ist es her, dass der erste Weltkrieg zu Ende ging. Heinrich Vogeler (1872 Bremen – 1942 Kasachstan) war bei Ausbruch des Kriegs 41 Jahre alt. Er meldete sich am 1.9.1914 freiwillig, um eigenen Problemen in der künstlerischen Arbeit und im familiären Umfeld zu ...
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   Heinrich Vogelers Kriegszeichnungen   
   Einhundert Jahre ist es her, dass der erste Weltkrieg zu Ende ging. Heinrich Vogeler (1872 Bremen &amp;ndash; 1942 Kasachstan) war bei Ausbruch des Kriegs 41 Jahre alt. Er meldete sich am 1.9.1914 freiwillig, um eigenen Problemen in der k&amp;uuml;nstlerischen Arbeit und im famili&amp;auml;ren Umfeld zu entgehen. Seine Ehefrau Martha (1879 Worpswede &amp;ndash; 1961 Worpswede) blieb mit ihren drei T&amp;ouml;chter allein im Barkenhoff zur&amp;uuml;ck.    
   Zun&amp;auml;chst genoss Heinrich Vogeler die Ausbildung in Oldenburg bei den Dragonern. Es war ihm eine gro&amp;szlig;e Wohltat die Verantwortung f&amp;uuml;r sein eigenes Leben abzugeben und nur noch Befehlsempf&amp;auml;nger zu sein. Vogeler wurde zun&amp;auml;chst nach Partenkirchen versetzt und diente von 1915 bis 1917 als freigestellter Nachrichtenoffizier in den Karpaten, Polen, Russland und Galizien. Zu Ostern 1915 erhielt er mehrere Pakete von seiner Frau mit Kleidung und Skizzenb&amp;uuml;chern. Von der Front schickte er erste Zeichnungen nach Worpswede. Im Sommer bat er Martha aus den Kriegszeichnungen einige Postkarten drucken zu lassen.    
   An der Ostfront begegnete er einem alten Bekannten wieder. Harry Graf Kessler wurde sein Vorgesetzter. Zu Weihnachten erschient ein Sonderdruck in Graf Kesslers Cranach Presse mit dem Titel &amp;bdquo;Julklappen&amp;ldquo; mit einigen Zeichnungen Heinrich Vogelers &amp;ndash; ein Pr&amp;auml;sent f&amp;uuml;r die Offizierskollegen von Harry Graf Kessler an der Ostfront.    
   Im Fr&amp;uuml;hjahr 1916 gab Vogeler seiner Frau den Auftrag bei den Zeitschriften &amp;bdquo;Daheim&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Velhagen &amp;amp; Klasings Monatsheften&amp;ldquo; Kriegszeichnungen und Studien zur Ver&amp;ouml;ffentlichung anzubieten. Drei Mal kam Vogeler in dieser Zeit auf Heimaturlaub nach Hause. Weihnachten 1917 kehrte er zu seiner Familie zur&amp;uuml;ck und verweigerte den Kriegsdienst mit einem Brief an den Kaiser. Sein &amp;bdquo;M&amp;auml;rchen vom lieben Gott&amp;ldquo; wird zu einer der bekanntesten fr&amp;uuml;hen pazifistischen Schriften.    
   Von Heinrich Vogeler  sind vor allem die Druckgrafiken aus der Jugendstilzeit bekannt. In der Zeit des ersten Weltkriegs entstanden zudem einige Bleistift-, Feder- und Buntstiftzeichnungen, die lange &amp;ouml;ffentlich nicht wahrgenommen wurden.   Das Landesmuseum f&amp;uuml;r Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg publizierte erstmals anl&amp;auml;sslich ihrer Ausstellung 2004 einen Katalog, der sich mit Vogelers Werkabschnitt dieser Zeit besch&amp;auml;ftigt. Daraus kann man entnehmen, dass Ludwig Roselius die Familie Vogeler unterst&amp;uuml;tzte, in dem er zahlreiche Bilder und Kriegszeichnungen Vogelers erwarb.    
   Die beiden nachstehenden Zeichnungen stammen urspr&amp;uuml;nglich aus der Roselius-Sammlung und sind verso an allen vier Blattr&amp;auml;ndern auf den originalen Passepartoutkarton montiert. Die linke der beiden Zeichnungen ist mit &amp;bdquo;Lipiza Dolna&amp;ldquo; bezeichnet. Sie ist eine der seltenen Zeichnungen, in denen er einen verletzte Soldaten darstellt. Blattgr&amp;ouml;&amp;szlig;en: 17,7 x 12,5 cm und 20 x 12,5 cm. Siehe in unseren Angeboten A10247.    
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            <title type="text">Paul Gauguins Schöne Insulanerin postum entdeckt</title>
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                                            Die Druckplatte des Holzschittes &quot;Frau unter Baum&quot; stammt aus der Zeit des zweiten Aufenthalts von Paul Gauguin auf Tahiti und Hiva Oa in der Südsee und wurde erst sieben Jahre nach seinem Tod dort von einem Wissenschaftler entdeckt.
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  Paul Gauguin (1848 Paris &amp;ndash; 1903 Atuona auf Hiva Oa, Franz&amp;ouml;sisch-Polynesien) z&amp;auml;hlt zu den postimpressionistischen Malern und wurde durch sein farbenpr&amp;auml;chtiges Werk zu einem Wegbereiter der Moderne.   
  Die Druckplatte des kleine, feine Holzschnittes &amp;bdquo;Frau unter Baum&amp;ldquo; stammt aus der Zeit des zweiten Aufenthaltes von Gauguin auf Tahiti und La Dominica, also aus den Jahren 1895-1903. Er hat eine spannende Geschichte: Sieben Jahre nach dem Tod Gauguins, 1910, besuchte der mit dem Lebensschicksal des K&amp;uuml;nstlers vertraute slowakische Astronom M.R. Stefanik Ozeanien und fand bei den Einheimischen elf originale Druckst&amp;ouml;cke Gauguins, die er nach Paris brachte. Der befreundete Grafiker T.F. Simon reinigte und restaurierte die Platten und zog eine erste kleine Anzahl von Drucken ab. Nach dem Tod Stefaniks im Jahr 1911 ging seine gesamte Hinterlassenschaft und auch die Druckplatten an den tschechoslowakischen Staat &amp;uuml;ber. 1930 wurden weitere Drucke in Prag abgezogen. Die elft Druckst&amp;ouml;cke Gauguins werden seit 1951 in der grafischen Sammlung der Nationalgalerie Prag aufbewahrt. Unter Ber&amp;uuml;cksichtigung des schlechten Zustand der Druckplatten wurden 1961 weitere Drucke - unter konservatorische Betreuung - durch den Grafiker Janus Kubicek abgezogen.   
  Obwohl er schon in den 1880er Jahren mit dem Gedanke der Auswanderung in die Tropen spielte, gelingt ihm erst im April 1891 das Geld f&amp;uuml;r die Reise aufzubringen. Fern der kolonialen Zivilisation lebt er in einer H&amp;uuml;tte in Mataiea auf Tahiti und wohnt mit der Einheimischen jungen Frau T&amp;eacute;tha&amp;rsquo;amana (Tehura genannt) zusammen, die ihm auch h&amp;auml;ufig Modell sitzt. Anfang 1892 kehrt er krank und mittellos nach Paris zur&amp;uuml;ck.   
  Ein zweiter Aufenthalt folgt 1895. In der N&amp;auml;he von Papeete lebt er mit Pau&amp;rsquo;ura a Tai in einer traditionellen H&amp;uuml;tte. Eine gemeinsame Tochter starb kurz nach der Geburt. Der Sohn Emile wird 1899, sie hatten sich gerade getrennt, geboren. Nach finanziell und gesundheitlich katastrophalen Jahren wird 1900 der Kunsth&amp;auml;ndler Ambroise Vollard auf ihn aufmerksam und beginnt die Werke zu verkaufen. Erstmals kann Gauguin vom Ertrag seiner Kunst leben. 1901 verl&amp;auml;sst er Tahiti, weil ihm die Insel zu stark westlich gepr&amp;auml;gt ist und zieht auf die ebenfalls zur franz&amp;ouml;sischen Kolonie geh&amp;ouml;renden Marquesas-Inseln und siedelt auf der Hauptinsel Hiva Oa. Seine Lebensgef&amp;auml;hrtin dort wird Marie-Rose Vaeoha, die 1902 einen Tochter zur Welt brachte. Er setzt sich f&amp;uuml;r die Rechte der einheimischen Urbev&amp;ouml;lkerung ein, ger&amp;auml;t damit aber auch in Konflikt mit der katholischen Kirche. Er wird wegen Verleumdung zu einer Haft- und Geldstrafe verurteilt, die seine finanziellen M&amp;ouml;glichkeiten weit &amp;uuml;bersteigen. Bevor er sich rechtlich dagegen wehren kann, stirbt er mit 54 Jahren am 8.5.1903.   
   Aus unserem Bestand k&amp;ouml;nnen wir Ihnen den postumen Abzug von Paul Gauguin &amp;bdquo;Frau unter Baum&amp;ldquo; aus der Serie von 1961 anbieten.    
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            <title type="text">Pour Daniel-Henry Kahnweiler - Pablo Picasso</title>
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                                            Die Lithografie „Visage, Pour Daniel-Henry Kahnweiler“ von Pablo Picasso entstand 1964. Der in Mannheim geborene Kahnweiler ist vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Pablo Picasso bekannt geworden. Statt einer Karriere im Bankensektor wählte Kahnweiler die Kunst...
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   Pablo Picasso   (1881 Malaga - 1973 Mougins) schuf von 1904 bis zu seinem Lebensende eine enorme Zahl an grafischen Arbeiten. Erste Lithografien entstehen zwischen 1919 und 1930. Ab November 1945 arbeitet er in der Werkstatt von Fernand Mourlot in Paris verst&amp;auml;rkt mit der lithografischen Technik. Er schuf beispielsweise die Bl&amp;auml;tter &amp;bdquo;Composition au Verre a pied&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Fleurs dans un verre No. 6&amp;ldquo; von 1947, und &amp;bdquo;Les Saltimbanques&amp;ldquo; von 1958.    
     
  
   
  
    
  
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  Die Lithografie &amp;bdquo;Visage, Pour Daniel-Henry Kahnweiler&amp;ldquo; von Pablo Picasso entstand 1964 in einer Auflage von 200 handsignierten Exemplaren als Vorzugsgrafik f&amp;uuml;r das Buch &amp;bdquo;Pour Kahnweiler&amp;ldquo;. Die Lithographie entstand anl&amp;auml;sslich des 80. Geburtstags von Daniel-Henry Kahnweiler und wurde auch als Buchcover verwendet. Auflage des Buches: 1200 Expl.  
   Der in Mannheim geborene Kahnweiler ist vor allem durch seine langj&amp;auml;hrige Zusammenarbeit mit Pablo Picasso bekannt geworden.   Statt einer Karriere im Bankensektor w&amp;auml;hlte Kahnweiler die Kunst und er&amp;ouml;ffnete in Paris 1907 eine kleine Galerie in der Rue Vignon 28.   
   In dieser Lithografie dekonstruiert Picasso das Gesicht seines wichtigsten Galeristen bis zur Unkenntlichkeit. Den kahlen Kopf Kahnweilers, durchfurcht von tiefen Spuren des Alters, setzt Picasso in eine graue rauhe Fl&amp;auml;che um, die     &amp;uuml;berlagert ist von     einem unregelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Gitter, zwei schwarzen Augen andeutende Fl&amp;auml;chen und einer schwungvollen Kurve als Nase.    
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            <title type="text">Lotte Loebinger – Ein Schauspielerporträt von Heinrich Vogeler</title>
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                                            1937/1938 malte Heinrich Vogeler das Porträt der Schauspielerin Lotte Loebinger, das im Worpsweder Museum Barkenhoff hängt. Wer Heinrich Vogelers eindrucksvolles Porträts in den letzten Jahren im Barkenhoff in Worpswede sah, hat sich vielleicht gefragt, wer diese Person gewese...
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    Lotte Loebinger &amp;ndash; &amp;nbsp;Ein Schauspielerportr&amp;auml;t von Heinrich Vogeler    
  Wer Heinrich Vogelers eindrucksvolles Portr&amp;auml;ts von Lotte Loebinger (1905 &amp;ndash; 1999) in den letzten Jahren im Barkenhoff in Worpswede sah, hat sich vielleicht gefragt, wer diese Person gewesen ist. Was verbindet Vogeler mit dieser Schauspielerin?   
  Ich stellte mir die Frage erst k&amp;uuml;rzlich wieder einmal, als ich im Nachlass meiner Gro&amp;szlig;mutter Martha Schnaars-Vogeler, genannt Mascha, eine kleine Fotografie mit einer Widmung von Lotte Loebinger fand, die mir R&amp;auml;tsel aufgab. Hier hei&amp;szlig;t es: &amp;bdquo;Unserer lieben teuren Mascha zum Andenken an unseren Besuch in ihrem erinnerungsschweren Haus im Schluh. Lotte Loebinger 1190 Berlin Britzerstr. 19, Plastik von Robert Riehl Foto von Ines Schiffbauer Hannover 3000 Aachenerstr. 11.&amp;ldquo;  
          
  Ein Datum ist nicht vermerkt. Da ich seit 1990 mit meiner Gro&amp;szlig;mutter bis zu ihrem Tode unter einem Dach im Haus im Schluh lebte, kann ich jedenfalls sagen, dass Lotte Loebinger vor dem Herbst 1990 in Worpswede zu Besuch gewesen sein muss. Es ber&amp;uuml;hrt mich auf eine besondere Weise, dass sie sich wohl mit weit &amp;uuml;ber 80 Jahren auf den Weg nach Worpswede machte, um den Ort kennenzulernen, in dem Heinrich Vogeler als junger K&amp;uuml;nstler gelebt hatte. Vermutlich nutzte sie die neue Reisefreiheit nach dem Mauerfall, um den Westen Deutschlands zu bereisen. Da sie in der DDR eine bedeutende Schauspielerin im Theater und Film war, l&amp;auml;sst sich &amp;uuml;ber sie einiges recherchieren.   
  Sie wird am 10.10.1905 in Kattowitz/Oberschlesien geboren und tritt schon als junge Frau dem Kommunistischen Jugendverband bei. 1925 beginnt sie in Breslau ihre Schauspielerkarriere, kurze Zeit sp&amp;auml;ter zieht es sie jedoch in die Metropole Berlin. Hier lernt sie Erich und Kreszentia (Zenzl genannt) M&amp;uuml;hsam kennen. Er war Herausgeber der anarchistischen Zeitschrift &amp;bdquo;Fanal&amp;ldquo; und engagierte sich in der KPD-nahen Roten Hilfe Deutschlands.   
  Im Mai 1925 zieht Heinrich Vogeler mit Sonja Marchlewska und dem gemeinsamen Sohn Jan nach Gro&amp;szlig; Lichterfelde bei Berlin. Ein Atelier in einem Gartenhaus in der Elisabethstra&amp;szlig;e 33 wird ihr neues kleines Heim. Bis Ende April 1927 werden sie dort wohnen und von hier aus zu drei Reisen in die Sowjetunion aufbrechen. Dann beziehen sie ein Reihenhaus in der Onkel-Br&amp;auml;sig-Stra&amp;szlig;e 138 in der Hufeisensiedlung Britz. Da Leberecht Migge als Gartenarchitekt f&amp;uuml;r die Au&amp;szlig;enanlagen dieses vorbildhaften sozialen Wohnungsbauprojektes von Bruno Taut und Martin Wagner verantwortlich war, kann es durch aus sein, dass Heinrich Vogeler durch ihn den Hinweis bekam, sich f&amp;uuml;r eine Wohnung zu bewerben. Migge war Grundst&amp;uuml;cksnachbar in Worpswede gewesen und hatte dort mit seinen Gartentipps die Arbeitskommune von Vogeler bei der Umnutzung des Jugendstilgartens in eine gartenbauliche Nutzfl&amp;auml;che unterst&amp;uuml;tzt. Die finanzielle Situation Heinrich Vogelers ist so angespannt, dass er ab Sommer 1927 in der Berliner Arbeitsgemeinschaft f&amp;uuml;r Werbung und Messebau &amp;bdquo;Die Kugel&amp;ldquo; arbeitet. Initiator und Kopf der Gruppe ist der sp&amp;auml;tere Widerstandsk&amp;auml;mpfer Herbert Richter. Heinrich Vogeler wird Mitglied in der &amp;bdquo;Arbeitsgemeinschaft Kommunistischer K&amp;uuml;nstler&amp;ldquo;. Er arbeitet in der 29. KPD-Stra&amp;szlig;enzelle in Neuk&amp;ouml;lln mit und organisiert Kinderfeste und -umz&amp;uuml;ge.   
  Nur wenige Stra&amp;szlig;en weiter ziehen 1927 Erich und Zenzl M&amp;uuml;hsam in ein &amp;auml;hnliches Haus. K&amp;auml;the Kollwitz beschreibt in ihren Tageb&amp;uuml;chern die Zusammenk&amp;uuml;nfte in M&amp;uuml;hsams Wohnung, die durch heftige politische Diskussionen, Satire und Spa&amp;szlig; gepr&amp;auml;gt waren. Sie begegnet hier auch Herbert Wehner, Sonja Marchlewska und Heinrich Vogeler. Schriftsteller Theodor Plievier und seine Frau Maria Stoz geh&amp;ouml;ren zum Freundeskreis. Lotte Loebinger lernt hier den k&amp;auml;mpferischen Herbert Wehner kennen, verliebt sich in den ein Jahr j&amp;uuml;ngeren Mann und heiratet ihn im selben Jahr.   
  Sonja Marchlewska beschreibt in ihrem autobiografischen Buch &amp;bdquo;Eine Welle im Meer&amp;ldquo; wie sie mit Heinrich Vogeler regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig die Vorf&amp;uuml;hrungen in der Volksb&amp;uuml;hne am B&amp;uuml;lowplatz (heute Rosa-Luxemburg-Platz) besuchen und sich mit Erwin Piscator und seinen Schauspielerinnen und Schauspielern anfreunden. 1927 gr&amp;uuml;ndet Piscator seine eigene B&amp;uuml;hne am Nollendorfplatz. Erich M&amp;uuml;hsam wird Mitglied im k&amp;uuml;nstlerischen Beirat der Piscator-B&amp;uuml;hne.   
  Lotte Loebinger erh&amp;auml;lt 1929 ein Engagement im Piscator-Kollektiv und geht 1931 mit ihm auf eine Tournee durch Deutschland und &amp;Ouml;sterreich, um das St&amp;uuml;ck &amp;bdquo;&amp;sect;218&amp;ldquo; (Frauen in Not) aufzuf&amp;uuml;hren. Bei Piscator begegnet sie u.a. dem Schauspieler Heinrich Greif (1907 Dresden - 1946 Berlin), der ein Jahr vorher zum Theater-Kollektiv dazugesto&amp;szlig;en war.   
  Im Mai 1929 kommt das Theaterst&amp;uuml;ck &amp;bdquo;Kolonne Hund&amp;ldquo; von Friedrich Wolf auf die B&amp;uuml;hne des Arbeiter-Theater-Bundes in der Hasenheide zur Urauff&amp;uuml;hrung. Thema des St&amp;uuml;cks Vogelers Kommune Experiment Barkenhoff, Regie und Hauptrolle Gustav von Wangenheim, B&amp;uuml;hnenbilder Heinrich Vogeler. Es gibt in der Roten Hilfe Deutschland und der KPD heftige Richtungsk&amp;auml;mpfe. Da Vogeler dazu am III. Reichskongress der Roten Hilfe Deutschland Stellung nimmt, wird er im Oktober 1929 aus der KPD und der RHD ausgeschlossen. Er galt als ein Anh&amp;auml;nger der Kommunistischen Partei-Opposition, Wilhelm Pieck nennt ihn &amp;ouml;ffentlich einen &amp;bdquo;Verbrecher&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Feind der Roten Hilfe&amp;ldquo;.   
  1931 bekommt Lotte Loebinger das Angebot erstmals in einem Kinotonfilm mitzuspielen. In &amp;bdquo;M &amp;ndash; Eine Stadt sucht einen M&amp;ouml;rder&amp;ldquo; von Fritz Lang spielt sie eine kleinere Nebenrolle. Dann folgt 1932 der Film &amp;bdquo;Das erste Recht des Kindes&amp;ldquo; und 1933 &amp;bdquo;Eine Stadt steht Kopf&amp;ldquo;.  
  Schon 1931 gibt es Gro&amp;szlig;razzien in Berlin, bei denen man nach unliebsamen politisch aktiven Menschen sucht. Im Juni nimmt Heinrich Vogeler einen Auftrag in einem Komitee f&amp;uuml;r die Standardisierung des Bauwesens in der Sowjetunion an und verl&amp;auml;sst Deutschland. Sonja und Jan folgen im Fr&amp;uuml;hjahr 1932. Friedrich Lengnik, ein sehr enger Mitarbeiter von Lenin und Julian Marchlewski, vermittelt ihm diesen Auftrag. Der Russe Lengnik hatte Vogeler in Berlin besucht und ihm diese Arbeit vorgeschlagen, als er die soziale Not des K&amp;uuml;nstlers sah. 1934 wird Vogeler offiziell aus Deutschland ausgeb&amp;uuml;rgert. Eine R&amp;uuml;ckkehr ist nicht mehr m&amp;ouml;glich.  
  Kurz nach der sogenannten Machtergreifung der Nationalsozialisten wird Erich M&amp;uuml;hsam inhaftiert und am 10. Juli 1934 von der SS-Wachmannschaft des KZ Oranienburg ermordet. Zenzl M&amp;uuml;hsam fl&amp;uuml;chtet nach dem Tod ihres Mannes nach Moskau, obwohl sie ihr Mann davor ausdr&amp;uuml;cklich noch gewarnt hatte und wird dort erstmals 1936 wegen &amp;bdquo;konterrevolution&amp;auml;rer trotzkistischer T&amp;auml;tigkeit&amp;ldquo; inhaftiert. Nach verschiedenen Lageraufenthalten kommt sie erst 1954 frei und darf in die DDR ausreisen.  
  In letzter Minute fl&amp;uuml;chten Herbert Wehner und Lotte Loebinger 1936 nach Moskau. Sie werden mit anderen Exildeutschen im Hotel Lux einquartiert, wo politische Schulung und Verh&amp;ouml;re zu ihrem Alltag geh&amp;ouml;ren. Sie nehmen Kontakt zu ihren Freunden aus Berlin auf, die inzwischen in Moskau leben. Heinrich Vogeler war mit seiner Familie inzwischen im Haus der Regierung, das gegen&amp;uuml;ber dem Kreml an der Moskwa liegt, einquartiert. Sonja und Lotte treffen sich regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig. Im selben Jahr entsteht der Film &amp;bdquo;K&amp;auml;mpfer&amp;ldquo; mit dem Regisseur Gustav von Wangenheim. Viele Hauptrollen waren mit deutschen Exillanten besetzt. Zum Beispiel Lotte Loebinger als Mutter Lemke, Gregor Gog als Peters, Heinrich Greif als SA-Mann Eickhoff, Ada von Bastinella als Frau des Gef&amp;auml;ngnisaufsehers, Else Wolf als Nachbarin, Konrad Wolf als ihr Sohn. Heinrich Vogeler wird zusammen mit Teo Otto f&amp;uuml;r die B&amp;uuml;hnenarchitektur besch&amp;auml;ftigt, Helen van Dongen ist Filmeditorin.  
  Im August beginnt der erste stalinistische Schauprozess in Moskau gegen Regimegegner, weitere folgen 1937 und 1938. Im Umfeld Vogelers werden immer mehr M&amp;auml;nner und Frauen verhaftet, verschwinden und werden ermordet.   
  Etwa 1937/1938 portr&amp;auml;tiert Vogeler Lotte Loebinger in seiner Wohnung, so hat sie selbst es in ihren Erinnerungen geschildert. Sie beschreibt den alten Freund als schweigsamen verschlossenen Menschen. Heinrich Greif sitzt ihm vermutlich in der selben Zeit f&amp;uuml;r ein Portr&amp;auml;t Modell. Greif war &amp;uuml;ber Paris und Z&amp;uuml;rich nach Moskau emigriert und wurde von 1935 bis 1945 Chefsprecher der deutschsprachigen Sendungen von Radio Moskau. Dann kehrt er nach Berlin zur&amp;uuml;ck und stirbt nach einer missgl&amp;uuml;ckten Operation ein Jahr sp&amp;auml;ter.   
  Lotte Loebingers Mann Herbert Wehner nutzt 1941 die Gelegenheit, dass er von der Partei nach Schweden geschickt wird, um sich dort abzusetzen. Sie &amp;uuml;berl&amp;auml;sst ihm f&amp;uuml;r die Flucht eine goldene Familienbrosche, die er in Goldz&amp;auml;hne umarbeitet, damit es bei der Grenzkontrolle nicht auffiel. 1945 geht sie zur&amp;uuml;ck nach Berlin und spielt an verschiedenen Berliner B&amp;uuml;hnen und wirkt in diversen Filmen mit. Am Ende ihres Lebens hatte sie in 77 Filmen und unz&amp;auml;hligen Theaterst&amp;uuml;cken mitgewirkt. Von ihrem Mann l&amp;auml;sst sie sich erst 1952 scheiden. Seine Geschichte als einer der bedeutenden Nachkriegspolitiker Westdeutschlands ist hinl&amp;auml;nglich bekannt und in dem zweiteiligen Doku-Drama von Heinrich Breloer 1993 verfilmt.   
  Das &amp;Ouml;lgem&amp;auml;lde &amp;bdquo;Lotte Loebinger&amp;ldquo; von Heinrich Vogeler befindet sich seit einigen Jahren, gemeinsam mit einigen weiteren Werken aus dem Nachlass Heinrich Vogelers, im Bestand der Staatlichen Museen zu Berlin und ist 2004von dort als Dauerleihgabe nach Worpswede gegeben worden. Jan J&amp;uuml;rgen Vogeler war es 1953 gelungen, die Werke aus dem Nachlass seines Vaters in die Nationalgalerie in Berlin-Ost in Obhut zu geben. Ein Jahr sp&amp;auml;ter pr&amp;auml;sentiert die Deutsche Akademie der K&amp;uuml;nste die Ausstellung &amp;bdquo;Heinrich Vogeler &amp;ndash; Werke seiner letzten Jahre&amp;ldquo; mit 35 &amp;Ouml;lgem&amp;auml;lden und diversen Zeichnungen. Im Katalog zur Ausstellung ist auch das Portr&amp;auml;t &amp;bdquo;Lotte Loebinger&amp;ldquo; verzeichnet.  
    
  
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   Quellen:   
  Hrsg. Manfred Bruhn: Heinrich Vogeler 1872-1942, Ein Leben in Bildern mit einem aktuellen Werkkatalog der Gem&amp;auml;lde von Rena Noltenius. Fischerhude 2013.  
  Bernd Stenzig: Worpswede Moskau, Das Werk von Heinrich Vogeler, 3. Auflage. Worpsweder Verlag 1991.  
  Heinrich Vogeler: Werden, Erinnerungen Mit Lebenszeugnissen aus den Jahren 1923-1942. Berlin 1989  
  Karl-Robert Sch&amp;uuml;tze: Die Kugel in: Berlin in Geschichte und Gegenwart, Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2016.  
  Deutsche Akademie der K&amp;uuml;nste, Berlin: Heinrich Vogeler, Werke seiner letzten Jahre. Berlin 1955.  
  Lotte Loebinger. Wikipedia abgerufen am 5.11.2017  
  Lotte Loebinger in Internet Movie Database http://www.imdb.com/name/nm0517234/ am 5.11.2017 abgerufen.  
  Theodor Plievier. Wikipedia abgerufen am 5.4.2017  
  Otto Karl Heinrich Greif. Wikipedia abgerufen am 7.11.2017  
  Fotos:  
  Plastik Robert Riehle mit Vorder- und R&amp;uuml;ckseite. Im Nachlass Martha Schnaars-Vogeler. Fotografin: Ines Schiffbauer.  
  Gem&amp;auml;lde Heinrich Vogeler, Frau im Lehnstuhl (Lotte Loebinger), 1937/1938, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie (Inv.-Nr. A III 267), Dauerleihgabe an die Barkenhoff-Stiftung Worpswede. Foto: Barkenhoff-Stiftung Worpswede  
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  Herzlich willkommen auf unserem Worpswede FineArt Blog!    Hier finden Sie regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Hintergrundwissen zu unseren Angeboten auf unserer Webseite    www.worpswede-fineart   .de sowie Beitr&amp;auml;ge zur regionalen und &amp;uuml;berregionalen Kunst- und Kulturgeschichtliche. Jedes kleine Kunstwerk verbirgt eine eigene kleine Geschichte. Wie vernetzt die K&amp;uuml;nstler und K&amp;uuml;nstlerinnen schon vor der digitalen Zeit waren, zeigt sich erst wenn man sich die Zeit nimmt die Entstehungsgeschichte eines Kunstwerks zu erforschen. Ich w&amp;uuml;nsche Ihnen viel Freude an diesen kleinen Entdeckungsreisen in die Vergangenheit.    Nachrichten, Fragen und Hinweise k&amp;ouml;nnen Sie direkt an d.platz(at)worpswede-fineart.de senden    Wir w&amp;uuml;nschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer Beitr&amp;auml;ge.    Daniela Platz  
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