Zurück
Vor
Otto Pankok, Selbstporträt, 1964
 
 

Otto Pankok, Selbstporträt, 1964

Künstler Pankok, Otto

Artikel-Nr.: A10385

 

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

650,00 € *
 
 
 
 
 

Produktinformationen "Otto Pankok, Selbstporträt, 1964"

Otto Pankok (1893-1966)

Das Werk des Malers, Holzschneiders und Bildhauers.

Signierte Erstausgabe mit dem Original-Holzschnitt, Selbstporträt

Titel des Holzschnitts: Selbst (Wind)

Format, Holzschnitt. ca. 21,5 x 19,5 cm

Format, Blatt: 27 x 23 cm

Technik: Holzschnitt, Handreibedruck, verso mit den typischen Druckspuren des von Hand geriebenen Künstlerdrucks.

 Signatur: Unter der Darstellung rechts mit Bleistift handsigniert und datiert.

Auflage: Eines von 100 Exemplaren, hier die Nr. 100/100

Werkverzeichnis: Zimmermann WH 712 A

Herausgeber des Buches: Rainer Zimmermann, Rembrandt-Verlag, Berlin. Kunst unserer Zeit, Band 16

Erscheinungsjahr: Buch und Holzschnitt, 1964

Erste Ausgabe, 264 Seiten, mit zehn weiteren Original-Farbholzschnitten von Otto Pankok, Leineneinband mit originalem Schutzumschlag im Schuber.

Zustand: Altersgemäß sehr guter Zustand.

 

 

Weiterführende Links zu "Otto Pankok, Selbstporträt, 1964"

Weitere Artikel von Pankok, Otto
 

Künstler-Beschreibung "Pankok, Otto"

Pankok, Otto (1893-1966) war ein Maler, Grafiker und Bildhauer.

Otto Pankok wurde am 6. Juni 1893 in Mülheim an der Ruhr geboren. 1913 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und anschießend in der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für bildende Kunst in Weimar. Nach dem Abbruch seines Studiums in Weimar ging er mit seinem Freund Carl Lohse nach Dötlingen. Kriegsteilnehmer ab 1914. 1919 zog er nach Düsseldorf, trat der Künstlergruppe Junges Rheinland bei, zu der auch Gert Wollheim und Otto Dix zählten und engagierte sich in einem rebellischen Künstlerkreis um Johanna Ey mit Veröffentlichungen in der Zeitschrift Das Junge Rheinland, der Mappen Aktivistenbund und Das Ey. Wollheim, Dix und Pankok pflegten zu dieser Zeit eine tiefe Künstlerfreundschaft, die sich in zahlreichen gemeinsamen Ausstellungen zeigt. 1921 heiratete er die Journalistin Hulda Droste. Der Nationalsozialismus war für ihn der Grund, sich 1935 nach Haus Langen im Münsterland zurückzuziehen. Ein Jahr später erteilten die Nazis dem Künstler ein Arbeitsverbot. 1937 beschlagnahmte man 56 seiner Werke aus deutschen Museen. In München und an den anderen Ausstellungsorten zeigte die Ausstellung „Entartete Kunst“ drei Druckgraphiken von Pankok. 1946 wurde Otto Pankok als Professor an die Kunstakademie berufen und unterrichtete bis 1958. Er starb am 20. Oktober 1966 in Wesel.

 
 
 
 

Zuletzt angesehen